BarCamp?

FREE INFORMATION FOR AN OPEN SOCIETYbarcamp

Morgen ist es soweit. Das BarCamp Graz geht um 14:00 los. So chaotisch geordnet wie die Vorbereitungen abliefen, so stelle ich mir auch die nächsten drei Tage vor…

Als vollkommener BarCamp Neuling bin ich neugierig, denn so richtig kann ich mir unter einer „Unkonferenz“ nicht wirklich was vorstellen. Der volle Durchblick fehlt noch. Ich nehme an, Sonntag um 18:00 sieht das anders aus.

Aber gut, was ist dieses BarCamp nun eigentlich? Wiki, Blog und Presseaussendungen sollten mir genügend darüber Infos liefern. Tun sie auch:

Etwa 250 Medien- und Technologie-EnthusiastInnen treffen sich von 11.-13.April in den Räumlichkeiten der FH Joanneum. Dort präsentieren, diskutieren und entwicklen sind rund um 5 Themen: Design, Wissensmanagement, Politik, Start-Up und mobile Plattformen. Das Grazer BarCamp bietet das gemeinsame Dach für die inhaltlichen Schwepunkte, aufgeteilt in diese fünf Camps:

Das „startcamp“ bringt die Basis. Das „politcamp“ macht aus dem Unbehagen eine Kampagne. Das „wissenscamp“ sucht die richtigen Fragen. Das „appdevcamp“ hackt sie durch. Und im „designcamp“ wird die Karte neu gezeichnet.

Unkonventioneller Wissenstransfer und Vernetzung stehen im Mittelpunkt der Ad-Hoc-Unkonferenzen. Die BarCamps entstanden übrigens in der Software- und Social Media Szene. Die Veranstaltung bietet ein innovatives Mittel zum schnellen und freien Wissenserwerb. Das Format steht für Diskussion und Diskurs, gibt Raum sich selbst als Teil der Öffentlichkeit zu sehen.

Wie verändert sich das Design, wenn die Kreativen weltweit vernetzt sind und wenn Produktionsmittel wie Computer und Software fast jedem zur Verfügung stehen? Wie lassen sich Wissen, Wissenserwerb und Wissensvermittlung organisieren, wenn das Web zum wichtigsten Medium und Suchmaschinen zum wichtigsten Zugang zum Wissen werden? Welche neuen Formen der Demokratie und der politischen Information werden mit dem Internet möglich? Wie können wir mobile Applikationen entwickeln, die gewohnte Strukturen des Arbeitens, des Lebens und des Lernens verändern?

Das Programm für den jeweiligen Tag wird spontan am Morgen während der Sessionplanung festgelegt. Es gibt zwar VeranstalterInnen und Organisationsteam, jedoch keine Hierarchien – ZuschauerInnen und Anwesende sind auch Vortragende, TeilnehmerInnen und MitveranstalterInnen. Jeder kann etwas beitragen, sich zum Stand der Entwicklungen zu unterschieldichen Themen informieren, an Diskussionen teilnehmen (diese auch anzetteln ;)) und sich mit anliegenden Gebieten vernetzen. Die offene Form der BarCamps macht es möglich schnell und unkomplziert die Ressourcen aller Anwesenden zu nutzen und so Wissen auszutauschen.

Btw: Die Teilnahme am BarCamp ist kostenlos. Für Wlan, Essen und Kaffee ist ebenso gesorgt. Auf den Kaffee freue ich mich besonders. Und die vielen kreativen Köpfe mit unkonventionellen Ideen. Echtzeit Impressionen von BarCamp Neulingen gibts in den nächsten Tagen übrigens auf Twitter von @Anna_Drusko, @millannabith, @WinklerJaci und @ChristophMadl.

Genauere Infos und (nach wie vor noch mögliche) Anmeldung auf  barcamp-graz.atfreeInfo

 

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